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Kupferschaubergwerk Radmer

Rohstoff:                            Kupferkies
Letzter Abbau:                  1855
Schaubergwerk seit:         2005

Abbau

Bereits in der Bronzezeit wurde im Bereich des Radmertales erstmals Kupfer gewonnen. Am Neuburgsattel zwischen der Hinterradmer und dem Johnsbachtal befinden sich in etwa 1450 m Seehöhe eine unbewachsene Stelle mit Rohschlackenresten, die auf urzeitlichen Kupferbergbau hinweist.

Das Stollensystem

Der Paradeisstollen, der ohne Verwendung von Sprengmitteln in Handarbeit in den Berg getrieben wurde, mündet nach fast 300 m in einem verzweigten System aus Gängen und Schächten. Eine neu errichtete Strecke führt vom höchsten Punkt des alten Abbaues zum 2. Tagausgang.

Transport

Er soll auch ein ?Gesenke? von 47 Metern gegeben haben. Der Transport des Kupfererzes erfolgte mittels Spurnagelhunten und Schiebetruhen aus den Abbauen.